Dienstag , 20 November 2018

Opern- und Konzerthaus in Teheran

Talar-e Rudaki ist das Opern- und Konzerthaus von Teheran, das nach dem persischen Dichter Rudaki benannt ist. Die Talar-e Rudaki wurde auf einem 15.700 m² großen Grundstück errichtet und am 25. Oktober 1967 eröffnet. Das Gebäude besteht aus einem Opernhaus mit einem an den Zuschauerraum angebauten siebenstöckigen Verwaltungsgebäude, in dem auch die Probenräume und ein Restaurant untergebracht sind. In dem Gebäude befindet sich zudem ein kleiner Salon für Kammerkonzerte. In den Kellerräumen liegen die Räume der Künstler. Im Erdgeschoss befindet sich die Wartehalle mit den Ticketschaltern, dem Buffet und den Eingängen zum Zuschauerraum. Der Zuschauerraum besitzt 10 Eingänge. Er fasst 580 Plätze und hat eine Deckenhöhe von 19 Metern. Der Hauptleuchter des Zuschauerraumes besteht aus Kristall. Er hat einen Durchmesser von sieben Metern. Es gibt drei Balkonreihen verziert mit Gipsarbeiten und Wandleuchten. Die Logen sind mit grauem Teppichboden und roten Satinwänden ausgeschlagen. Die Bühne ist in vier Teile unterteilt. Der vordere Teil der Bühne kann für Opern um drei Meter abgesenkt werden. Die beiden Seitenteile können bis zu sechs Meter in die Höhe gefahren werden. Der hintere Teil der Bühne ist als Drehbühne ausgelegt. Neben Konzerten iranischer Künstler des Philharmonischen Orchesters Teheran fanden zahlreiche Aufführung unter Beteiligung internationaler Musiker und Dirigenten wie Henryk Szeryng, Claudio Arrau und Herbert von Karajan statt. Aufführungen des Stuttgarter Kammerorchesters und der Berliner Philharmoniker sowie international bekannter Ensembles fanden in der Rudaki-Halle statt. Auch der Pantomime Marcel Marceau gastierte mit seinem Programm in der Rudaki-Halle.