Dienstag , 23 Oktober 2018

Die Tragödie von Kerbela

Kerbela ist das Synonym für eine der größten Tragödien in der Geschichte des Islams.
 
Vor fast 1400 Jahren kam es in der islamischen Welt zu einer Revolution, deren Ruf noch heute Millionen von Herzen erhellt. Ein Ruf, welcher die Menschen noch heute an die Gerechtigkeit glauben lässt. Vor fast 1400 Jahren kam es zu jener Aufopferung für die Gerechtigkeit und zu jenem Widerstand der herrschenden Korruption und Tyrannei. Dieses Ereignis ist die Tragödie von Kerbela am Tag von Aschura.
 
Aschura wird der zehnte Tag des islamischen Monats Muharram genannt. Der Begriff bezeichnet das Ereignis des Martyriums Imam Husains (a.) zusammen mit seinen Getreuen in der Ebene von Kerbela 61 n.d.H. (680 n.Chr.). Die ausführliche Geschichte von Aschura ist voller Helden, wie die Geschichten von Habib ibn Mudhahir, Qasim ibn Hasan, Abbas ibn Ali, Ali Akbar und viele andere mehr.
 
Imam Husain (a.) selbst übergab die Verantwortung des Imamats kurz vor seinem eigenen Martyrium seinem wegen schwerer Krankheit im Zelt liegenden Sohn Imam Zain-ul-Abidin (a.). Vor seinem eigenen Martyrium war er allein mit seinem Pferd Dhul-Dschinan auf dem Schlachtfeld und wurde nach manchen beim Ritualgebet, nach anderen unmittelbar im Anschluss von hinten ermordet. Der Kopf Imam Husains (a.) wurde verschleppt. Es war vor allem Zeynab (a.), welche die Ereignisse der Nachwelt weiter erzählte unter anderem in ihrer Rede in Kufa.