Montag , 24 Juni 2019

Hochwasser in Iran

In Iran hat es seit Mitte März wiederholt heftige Regenfälle gegeben. Zahlreiche Provinzen sind überflutet, der Gesamtschaden beträgt mehrere Hundert Millionen Euro. Bisher kamen mindestens 70 Menschen ums Leben. Hunderte weitere Menschen wurden verletzt, und große Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und in der Landwirtschaft entstanden.

Die Katastrophe begann mit heftigen Regenfällen in den nördlichen Provinzen Irans seit dem 19. März und breitete sich mit starken Regenfällen in den südlichen, zentralen und westlichen Provinzen im ganzen Land aus.

Mehrere Tote bei Überschwemmungen in Iran

Starke Regenfälle im Nord-Iran hatten zu den Überflutungen geführt. Dabei wurden Wohngebiete und Infrastruktur in den Provinzen am Kaspischen Meer zerstört. In ländlichen Gebieten Golestans kam es zu stundenlangen Stromausfällen. Dort fielen mindestens 8 Menschen den Fluten zum Opfer.

Auch in der südiranischen Stadt Shiraz sind mindestens 21 Menschen bei massiven Überschwemmungen ums Leben gekommen. Eine große Anzahl von Menschen haben verletzt .Die Flut hat auch den historischen Vakil Basar betroffen. Offiziellen Angaben zufolge sorgten heftige Regenfälle außerhalb der Stadt für die starken Verwüstungen.

Die Überschwemmungen im Provinz Loresan ließen mindestens 15 Tote zu und verursachten schwere Schäden und Schäden. Etliche Dörfer und Siedlungsgebiete stehen unter Wasser, Tausende Häuser sind nicht mehr bewohnbar.

Auch ist im Südwesten des Iran die Millionenstadt Ahwas von Hochwasser bedroht. Wegen möglicher Überschwemmungen wurde ein Krankenhaus in der Stadt komplett evakuiert. Alle Patienten seien auf Anordnung der Behörden in das Golestan-Krankenhaus verlegt worden, sagte dessen Direktor Meysam Moasi demnach.

Die Behörden bemühten sich unterdessen, die ungewöhnlich großen Wassermassen des Flusses Karkeh einzudämmen oder umzuleiten. Damit solle eine Überschwemmung der 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt Ahwas verhindert werden, berichtete Isna. Der Bürgermeister der Stadt, Mansur Katanbaf, sagte demnach, eine große Menge Wasser aus dem Karkeh habe eine Ebene nördlich von Ahwas überschwemmt.

Mehrere Städte und Dörfer sind von Hochwasser betroffen

Der Innenminister,Abdolreza Rahmani Fazli sagte, die Provinzen Kermanshah, Lorestan, Khuzestan, Chaharmahal und Bakhtiari gehörten zu den Gebieten, in denen mehrere Städte und Dörfer überschwemmt wurden.

Er erklärte, dass 78 Fernstraßen und 2199 Landstraßen durch Überschwemmungen blockiert wurden, die die Rettungskräfte wieder zu öffnen versuchen.

Das Krisenmanagement kündigte außerdem an, dass rund 60.000 Haushalte vorübergehend an sicheren Orten, die mit der erforderlichen Ausrüstung ausgestattet sind, untergebracht wurden.

Grosse Solidarität mit den Opfern der Überschwemmungen

Obwohl die jüngsten Überschwemmungen in einigen Regionen des Iran großen Schaden anrichteten, können aber die Empathie und das Solidaritätsgefühl des iranischen Volkes einen Teil des Leidens und des Schmerzes der von der Katastrophe Betroffenen zu lindern.

Der Chef der iranischen Roten Halbmond-Gesellschaft, Ali Asgar Peyvandi, gab bekannt, dass die für die von Überschwemmungen Betroffenen gesammelten Bargeld 780 Milliarden Rial überstiegen, das beweist die Solidarität der Iraner miteinander.

Die Einheit und Zusammenarbeit waren so auffallend, dass selbst die Medien die Reaktion auf die Katastrophe als „Fluss der Herzlichkeit“ bezeichneten.

Internationale Hilfe für Flutopfer

Der Rote Halbmond Irans kündigte an, dass aufgrund der Bankensanktionen gegen den Iran bisjetzt keine finanzielle Hilfe für die iranische Leute geschickt wurden und es keine Moglichkeit dafür gebe.

Obwohl kein Problem es gibt, die unfinanziellen Hilfe an Flutopfer Irans zu schicken, aber kein Land und keine internationale Organisation ist nicht in der Lage, den Flutopfern Irans durch finanzielle Unterstützung zu helfen.

In this situation,eine Lieferung humanitärer Hilfsgüter des Deutschen Roten Kreuzes, DRK, an den Iranischen Roten Halbmond für die Überschwemmungsopfer, im Werte von 300 000 Euro, ist in Anwesenheit des deutschen Botschafters Michael Klor-Berchtold offiziell übergeben worden.

Der Großteil der gespendeten Ausrüstungen vom Deutschen Roten Kreuz soll in der südwestiranischen Provinz Khuzestan eingesetzt werden.

Michael Klor-Berchtold sagte bei der Übergabe der Hilfsgüter, dass man sich freue, dass es möglich sei humanitäre Hilfen von Deutschland über das Rote Kreuz an Iran zu liefern. Der deutsche Botschafter fügte hinzu, dass die rasche Übergabe dieser Fracht gezeigt habe, dass Deutschland die im Iran von der Flut überraschten Menschen unterstütze, und man freue sich, dass die Hilfe sehr schnell und unbürokratisch über das Rote Kreuz an den Roten Halbmond geschickt worden sei. Er fügte hinzu: "Diese Zusammenarbeit wurde durch die langfristigen und guten Beziehungen zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Iranischen Roten Halbmond möglich."

Auch hat Kuwait Hilfslieferungen für Flutopfer im Iran gesendet.Die starken Pumpen zum Ablassen von Wasser bei Flutopfern im Iran, Lebensmittel und Medikamente sind auf der Liste der humanitären Hilfe von Kuwait.

Schweizer Hilfe für Flutopfer wurde an den Roten Halbmond geliefert. Es handle sich dabei um zwei Module, die den Zugang zu Trinkwasser für 10'000 Personen sicherstellen sollten, sowie um Pakete zum Desinfizieren von Wasser.

Frankreich hilft ebenfalls den Flutopfer im Iran. Frankreich wird unter Berufung vom Außenministerium des Landes 12 Tonnen humanitäre Hilfe, darunter 114 Pumpen, 5.000 Wolldecke und Kochausrüstung in Teheran schicken.

Auch wurden teile der nicht-finanziellen Hilfe aus der Türkei, Pakistan und Oman wurden unter den Flutopfern verteilt.

Andere Länder bekundeten ebenfalls ihr Beileid und bekundeten ihre Bereitschaft, den Iran bei Hilfseinsätzen zu unterstützen und die dringendsten Bedürfnisse der von den Überschwemmungen Betroffenen Provinzen zu befriedigen.

منابع:

http://www.lmo.ir/news/89322-%DA%A9%D8%B4%D8%AA%D9%87-%D9%87%D8%A7%DB%8C-%D8%B3%DB%8C%D9%84-%D9%86%D9%88%D8%B1%D9%88%D8%B2%DB%8C-%D8%A8%D9%87-70-%D9%86%D9%81%D8%B1-%D8%B1%D8%B3%DB%8C%D8%AF-%D8%AC%D8%AF%D9%88%D9%84-%D8%AF%D9%84%D8%A7%DB%8C%D9%84.html?t=%D8%A7%D8%AE%D8%A8%D8%A7%D8%B1
https://www.yjc.ir/fa/news/6892394/%DA%A9%D9%85%DA%A9-%DB%B7%DB%B8-%D9%85%DB%8C%D9%84%DB%8C%D8%A7%D8%B1%D8%AF%DB%8C-%D9%85%D8%B1%D8%AF%D9%85-%D8%A8%D9%87-%D8%B3%DB%8C%D9%84-%D8%B2%D8%AF%DA%AF%D8%A7%D9%86-%D8%A7%D8%B2-%D8%B7%D8%B1%DB%8C%D9%82-%D9%87%D9%84%D8%A7%D9%84-%D8%A7%D8%AD%D9%85%D8%B1
https://www.isna.ir/news/98011906533/%DA%A9%D9%85%DA%A9-300-%D9%87%D8%B2%D8%A7%D8%B1-%DB%8C%D9%88%D8%B1%D9%88%DB%8C%DB%8C-%D8%AF%D9%88%D9%84%D8%AA-%D8%A2%D9%84%D9%85%D8%A7%D9%86-%D8%A8%D9%87-%D8%B3%DB%8C%D9%84-%D8%B2%D8%AF%DA%AF%D8%A7%D9%86-%D8%A7%DB%8C%D8%B1%D8%A7%D9%86%DB%8C
https://www.aa.com.tr/fa/%D8%A7%DB%8C%D8%B1%D8%A7%D9%86/%D8%AF%D9%88%D9%84%D8%AA-%D8%A7%DB%8C%D8%B1%D8%A7%D9%86-400-%D8%B4%D9%87%D8%B1-%D9%88-%D8%B1%D9%88%D8%B3%D8%AA%D8%A7-%D8%AF%D8%B1%DA%AF%DB%8C%D8%B1-%D8%B3%DB%8C%D9%84-%D9%87%D8%B3%D8%AA%D9%86%D8%AF/1439677
https://www.entekhab.ir/fa/news/468863/%D8%A7%D9%88%D9%84%DB%8C%D9%86-%D9%85%D8%AD%D9%85%D9%88%D9%84%D9%87-%DA%A9%D9%85%DA%A9-%D9%87%D8%A7%DB%8C-%DA%A9%D9%88%DB%8C%D8%AA-%D8%A8%D9%87-%D8%B3%DB%8C%D9%84-%D8%B2%D8%AF%DA%AF%D8%A7%D9%86-%D9%88%D8%A7%D8%B1%D8%AF-%D8%A7%DB%8C%D8%B1%D8%A7%D9%86-%D8%B4%D8%AF
https://ir.ambafrance.org/%DA%A9%D9%85%DA%A9-%D8%A8%D8%B4%D8%B1%D8%AF%D9%88%D8%B3%D8%AA%D8%A7%D9%86%D9%87-%D9%81%D8%B1%D8%A7%D9%86%D8%B3%D9%87-%D8%A8%D9%87-%D8%B3%DB%8C%D9%84-%D8%B2%D8%AF%DA%AF%D8%A7%D9%86-%D8%AF%D8%B1-%D8%A7%DB%8C%D8%B1%D8%A7%D9%86
https://www.isna.ir/news/98011906568/%DA%A9%D9%85%DA%A9-%D9%87%D8%A7%DB%8C-%D8%B3%D9%88%D8%A6%DB%8C%D8%B3-%D8%A8%D9%87-%D8%B3%DB%8C%D9%84-%D8%B2%D8%AF%DA%AF%D8%A7%D9%86-%D8%AA%D8%AD%D9%88%DB%8C%D9%84-%D9%87%D9%84%D8%A7%D9%84-%D8%A7%D8%AD%D9%85%D8%B1-%D8%AF%D8%A7%D8%AF%D9%87-%D8%B4%D8%AF